Willkommen auf unseren Elternseiten
Ohne aktive Mütter und Väter leuchtet der Regenbogen nicht. Schule ist keine Lernanstalt, an der Kinder mit der Einschulung abgegeben werden können, in der Erwartung, dass die Lehrer/innen es richten.
Die Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Erzieher/innen an der Regenbogenschule schaffen eine Atmosphäre, die Lernen, Spielen, Toben und soziales Miteinander ermöglichen sollen - die letztliche Verantwortung für die Kinder liegt jedoch bei den Eltern. Diese sinnvolle und intensiv gelebte Aufgabenverteilung schafft den Raum, damit sich Kinder fünf Tage in der Woche in der Schule wohl fühlen und positiv entwickeln können.
Ein Schulprogramm, das die Mitwirkung der Eltern einfordert, kann nur erfolgreich sein, wenn sich Eltern für die Inhalte interessieren und aktiv das Schulleben mitgestalten. Das Engagement sollte dabei über das Organisieren von Festen, kleineren und größeren Renovierungsarbeiten und Begleiten bei Ausflügen hinausgehen.
Schule ist öffentlicher Raum – und war es immer - und die Bildungspolitik ist eine der wichtigsten Herausforderungen für jede Regierung, sei es auf kommunaler Ebene oder darüber.
Wer sich entscheidet, sein Kind auf die Regenbogenschule zu schicken, macht dies in der Regel bewusst und in Kenntnis des Schulprogramms. Das Lernen in jahrgangsübergreifenden Klassen, basierend auf der Reformpädagogik von Peter Petersen, ist die Grundlage dieser Entscheidung. Wer sich mit diesen Ideen, sei es oberflächlich oder intensiv, auseinandergesetzt hat, der wird sich anschließend bewusst für die Regenbogenschule entscheiden.
Wer sich für die Schule entscheidet, weil der beste Freund oder die beste Freundin aus dem Kindergarten dorthin geht, wird sich bereits in den ersten Schulwochen mit Themen wie Wochenplan, selbständigem Lernen oder Schreiben durch Hören befassen müssen.
Seit 20 Jahren hat sich die Peter Petersen Pädagogik an der Regenbogenschule bewährt, hat Skeptiker überzeugt und Generationen von Lehrern, Eltern und Schülern begeistert. Der Übergang auf die weiterführenden Schulen ist gewährleistet und ein Blick auf die entsprechenden Zahlen zeigt, dass überdurchschnittlich viele Kinder mit Gymnasialempfehlung auf Gesamtschulen oder Gymnasien wechseln (dürfen). Der Beweis, dass die Lehr- und Lernmethoden gut sind, ist seither tausendfach erbracht worden.
Arbeit, Feier, Gespräch, Spiel: Das sind die vier Bildungsgrundformen, mit denen Kinder lernen. Wer einmal miterlebt hat, wie sich diese Lernformen an einem Vormittag abwechseln, wer sieht wie in der Klasse zwischen Gruppenarbeit, Stillem Lernen, Tanzen oder Singen, Gymnastik und dann wieder klassenübergreifend die Kinder lernen, legt mögliche Skepsis gegenüber dieser Pädagogik schnell ab.
Die Großen helfen den Kleinen und die Schnellen den Langsamen. Lernschwächere Schüler bleiben nicht sitzen, sondern können zum Halbjahr einfach zu den Jüngeren derselben Klassengruppe wechseln. Umgekehrt können begabte, schnelle Kinder statt in zwei Jahren in einem Jahr durch eine Klasse (1/2 oder 3/4) hindurchgehen. Und zwar, ohne dass sie die Klasse und damit ihre Sozialkontakte wechseln müssen, Freundschaften bilden sich entlang von gemeinsamen Interessen und nicht nur horizontal in einem Jahrgang.
Eltern, die sich bewusst für die Regenbogenschule entscheiden haben sehr häufig ein gesteigertes Interesse am Schulleben. Ein starker Förderverein, eine ebenso starke Schulpflegschaft stehen sinnbildlich für die Bereitschaft der Eltern, sich für die Schule und in ihr zu engagieren.
Offenheit und Engagement von Lehrerinnen und Lehrern und Eltern sind die Grundlage, auf der die Streicherklassen und das Blasorchester entstanden sind. Die Schule ist fester Bestandteil im Dellbrücker Karneval, der Dellbrücker Jazzmeile und öffnet sich am Tag der Offenen Tür, an Flohmärkten und Sommerfesten und lässt an St. Martin den ganzen Stadtteil leuchten. Und nicht zuletzt ist die Schule in beiden Gemeinden der großen Konfessionen verankert.
Das Schulprogramm ist der Nährboden, auf dem diese sichtbaren Erfolge seit vielen Jahren gewachsen sind, engagierte Lehrer/innen und Eltern sind die Gärtner, die dafür sorgen, dass dies so bleibt.
Hartmut Müller-Gerbes
Vorsitzender der Schulpflegschaft